Private Pflegezusatzversicherung


Sie brauchen sich mit diesem Thema gar nicht erst zu beschäftigen, wenn…

… Sie über ein ausreichend gesichertes Vermögen verfügen.

… Sie überzeugt sind, dass es nur die Anderen trifft.

… Sie glauben, dass der Staat Sie immer auffängt.

… Sie wollen, dass Ihre Kinder Sie im Alter finanziell unterstützen.

 

Wie groß ein gesellschaftliches Problem ist, können Sie an der Anzahl und dem Ausmaß der Reformen erkennen, die die Regierung beim verzweifelten Versuch, das Problem in halbwegs erträgliche Bahnen zu lenken (nicht zu lösen!) unternommen hat. Das Volksproblem Pflege wurde bisher in zwei Stufen angegangen.

 

Aus drei Pflegestufen wurden fünf Pflegegrade

Die deutlich spürbaren Änderungen für die Betroffenen wurden zum 01.01.2017 wirksam. Die bisherigen drei Pflegestufen wurden abgeschafft und durch fünf sogenannte Pflegegrade ersetzt. Weitere Änderungen betreffen unter anderem das Begutachtungsverfahren, die Höhe der Leistungen und die Beitragssätze.

Bei der Pflegeeinstufung werden zukünftig körperliche, geistige und psychische Einschränkungen gleichermaßen berücksichtigt. Bisher war die Zuordnung davon abhängig, wie lange ein Patient am Tag fremde Hilfe benötigt. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Verrichtung körperlicher Tätigkeiten, wie z.B. Aufstehen und Körperpflege. Seit 2013 wurden Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (Demenzkranke) in die Pflegestufe 0 eingeordnet. Dies wurde, im Verhältnis zu den übrigen Pflegestufen, dem tatsächlichen Pflegeaufwand nicht gerecht. Besonders dementen Personen kommt die neue Regelung zu Gute.

Die Differenz zwischen der Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten bleibt jedoch weiterhin bestehen. Um eine gute Betreuung zu gewährleisten, müssen die Angehörigen oftmals tief in die Tasche greifen. Die Nachkommen oder nächsten Verwandten sind per Gesetz dazu verpflichtet, finanziell für die pflegebedürftigen Angehörigen aufzukommen (§ 1601 BGB).

Wie man es dreht und wendet: eine persönliche Absicherung ist ratsam, wenn Sie im Fall der Fälle von Ihren Lieben weiterhin wirtschaftlich unabhängig bleiben wollen.

Durch eine private Pflegezusatzversicherung können Sie sich und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen einer Pflegebedürftigkeit schützen. Bedenken Sie bitte, dass ein Pflegefall nicht nur ein „Alte-Leute-Risiko“ ist. Natürlich steigt das Risiko mit zunehmendem Alter an – jedoch ist jeder zehnte Pflegefall unter 60 Jahre.

Je früher Sie das Thema angehen, desto besser. Nicht nur im Interesse der persönlichen Vorsorge, auch wegen der dann deutlich geringeren finanziellen Belastung. Ein 50 Jähriger z.B. kann ab ca. 40 € pro Monat (je nach Tarif und Anbieter) ein vernünftiges Angebot erhalten.

Gerne erstellen wir Ihnen einen individuellen Vorschlag.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Selbstbestimmung – auch wenn Sie nicht mehr selbst bestimmen können

Neben den finanziellen Aspekten, sollten auch rechtliche Details geregelt werden.

Es ist wichtig, im Vorfeld zu klären, wer im Notfall für Sie handeln und wichtige Entscheidungen treffen darf. Viele denken, dass der Ehepartner berechtigt ist, z.B. den Aufenthalt und die Finanzen zu regeln. Jedoch gibt es nach deutschem Recht keine gesetzliche Vertretungsmacht für Ehepartner. Wenn Sie nicht möchten, dass ein gerichtlich bestellter Betreuer die Entscheidungsgewalt über Ihr eigenes Leben bekommt, dann empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig mit der Erstellung einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht zu beschäftigen.

Gerne stellen wir den Kontakt zu einem spezialisierten Dienstleister her.

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Ihre Ansprechpartnerin

Sabrina Frank

Sabrina Frank

private und betriebliche Altersversorgung

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